FERNANDO DAZA monocromies-bicromies

Der Künstler verwendet in seinem Schaffensprozess handgerissenes Papier. Nachdem er zuvor mit einer monochromen Palette gearbeitet hatte, kombiniert er seit Kurzem zwei Farben: eine sanfte und eine intensive. Dieser Kontrast führt zu einem Werk in Mischsprache, in dem die Ruhe und Subtilität der hellen Farben durch die Kraft kräftigerer Töne wie Dunkelgrau und Schwarz akzentuiert werden.
Er fertigt auch Werke an, indem er Papier mit einem Bastelmesser schneidet. Dadurch entsteht ein linearerer Stil, da die Schnitte gerader sind, doch die Schönheit der Linien ist ihm keineswegs abträglich. Das Ineinandergreifen der Formen und die durch die Trennung der Linien entstehenden Schatten lassen keinen Betrachter unberührt. Die geometrische und kartesische Struktur, die in seinen Werken stets präsent ist, verleiht seinen Kompositionen Ausgewogenheit und Ordnung.

Ein Werk, das die Sinne weckt

Ein Werk, das die Sinne weckt

Positionen.
Seine Liebe zur Schönheit und Harmonie ist in seinen Werken stets spürbar. Manche Betrachter mögen in seinen Arbeiten Anklänge an japanische Kunst erkennen, doch Fernando Daza beweist ein unbestreitbares Können: Mit einfachen Papierblättern lassen sich Werke von großer Subtilität und Schönheit erschaffen, indem er immense künstlerische Kreativität einsetzt. Ausstellung bis zum 12. Mai 2016.

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